Tausend Kilometer vor dem Mittelmeer wird die Wüstenstadt Agadez zum Außenposten europäischer Migrationspolitik. Die nomadischen Tuareg transportieren hier seit Jahrhunderten Menschen durch die Wüste – bis neue Gesetze sie zu Schleusern erklären. Deutschland und Europa investieren Millionen in die lokale Sicherheit, die USA stationieren Drohnen. Doch was bringen Grenzkontrollen ohne wirtschaftliche Perspektiven für die Menschen? Ein Bürgermeister, eine Journalistin und ein Händler erzählen – bis ein Militärputsch 2023 alles verändert.
Die Filmvorstellung findet in Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Thüringen e.V. statt.
Als Referentin geladen ist Leonie Jantzer. Sie berichtet über die politische Lage im Niger und steht für Fragen zur Verfügung. Als Aktivistin von Alarme Phone Sahara und Afrique Europe Interact verfolgt sie Migrationsbewegungen in der Sahel-Sahara-Region.
Der Input wird in Deutsch stattfinden, lasst uns rechtzeitig wissen, wenn ihr eine (Flüster-) Übersetzung in eine andere Sprache benötigt. Der Film wird in Deutsch, Französisch, Haussa, Tamashek mit deutschen Untertiteln gezeigt. Wir nehmen einen solidarischen Eintritt von 5 bis 9 €. Falls sich Personen den Solibeitrag nicht leisten können, schreibt uns gerne eine Mail an pg-kino@freiraumjenaev.de und wir finden eine Lösung.
Das Projekt wird gefördert durch die Thüringer Staatskanzlei und durch den FEUERWEHRTOPF der LAG Soziokultur Thüringen mit Mitteln des Thüringer Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur.
Der inhaltliche Vortrag findet in Kooperation mit dem Flüchtlingsrat Thüringen e.V. statt und wird gefördert von: PRO ASYL und DenkBunt - Thüringer Landesprogramm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit mit Mitteln des Thüringer Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie.